Die Straße der über hundertjährigen Olivenbäume.
Dieses Haus entstand für einen Bauherren, der sich in die schönen, uralten, knorrigen Olivenbäume in Apulien verliebte und daraufhin ein Grundstück kaufte, um ein Refugium für sich und seine Frau inmitten dieser Bäume zu schaffen. Die Auflagen, um in einem landwirtschaftlich genutzten Gebiet in Italien zu bauen, sind sehr hoch. Der ökologische Fußabdruck eines neuen Gebäudes darf nur minimal sein. Die hundertjährigen Olivenbäume und die das Grundstück umgebende Vegetation der Macchia Mediterranea sind geschützt und dürfen nicht beeinträchtigt werden. Um die Wünsche des Bauherrn nach einem Blick aufs Meer und dezent platziertem Pool zu realisieren, wurde das neue Gebäude wie ein Fächer behutsam zwischen die alten Bäume gebaut. Eine große, überdachte Loggia verbindet Wohn- und Schlaftrakt und schützt vor Sonne und Regen. Die filigranen, raumhohen Verglasungen lassen sich weit öffnen und verbinden Innen- und Außenraum. Von den Wohnräumen und der Dachterrasse aus erstreckt sich der Blick über das weite Land, die Olivenhaine bis zum Meer. Die Gästezimmer sind im Souterrain mit einem kleinen intimen Hofgarten untergebracht.
Fotos: © Werner Huthmacher